LEOS Dresden Jugend- und Familenhilfe  |  Leipziger Straße 120  |  01127 Dresden  |  Tel. 0351 44 03 247  |  info@leos-dresden.de

Unser Antrieb ist es, bisherige Standards zu sichern und zu verbessern und mit neuen Jugendhilfeangeboten eine größere Effizienz und Kundenzufriedenheit herzustellen. Die Zielsetzung unserer Auftraggebenden werden in all unseren Aktivitäten wirksam und stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit, ebenso der ständige Dialog mit allen Beteiligten.

Soziale Arbeit verstehen wir unter Empowerment. Wir möchten Menschen stärken und befähigen, sich ihrer Fähigkeiten in schwierigen Situationen und gesellschaftlichen Benachteiligungen wieder bewusst zu werden, ihr Selbsthilfepotential zu entwickeln und damit ihre Selbstbestimmung wieder zu erlangen. 

Unser Leitbild

 

Wohngruppen

In unseren Wohngruppen leben auf Grundlage von §34 und §35a SGB VIII Kinder und Jugendliche, die zeitlich begrenzt oder langfristig einen alternativen Lebensort zu ihren Herkunftsfamilien benötigen. Alle Gruppen sind alters- und geschlechtsgemischt und werden von engagierten Mitarbeitern in multiprofessionellen Teams rund um die Uhr liebevoll und mit hohem fachlichen Anspruch betreut.
Unsere Wohngruppen zeichnen sich besonders durch ihren familienanalogen Charakter aus und stehen mit einem ganzheitlichen Ansatz für Sicherheit, stabile Beziehungen, eine individuelle Förderung und Begleitung der Entwicklung sowie die Vermittlung von Werten und Normen.
Die Bedeutung der bisherigen Biografie und der Herkunftsfamilie findet im täglichen Umgang mit den Kindern und Jugendlichen große Berücksichtigung. Eine Einbeziehung und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Eltern sowie die Förderung und der Erhalt der familiären Kontakte ist für uns selbstverständlich. Dies gilt für eine angestrebte Rückführung in die Familie ebenso wie für eine dauerhafte Perspektive in der Wohngruppe.

 

Kontakt/ Platzanfragen über Geschäftsstelle:
Tel.: 0351 4403247
E-Mail: info@leos-dresden.de


 

BAMBI

Seit 2007 bietet die therapeutische Familienwohngruppe „Bambi“ als erste Wohngruppe des Trägers Platz für sieben Kinder und Jugendliche. Das villenartige Stadthaus in Dresden Plauen bietet großzügigen Wohnraum mit Einzelzimmern, einen vielseitig ausgestatteten Garten sowie eine sehr gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Eine Besonderheit dieser Einrichtung stellen zwei teilseparierte Jugendzimmer für eine beginnende Verselbständigung der Jugendlichen dar.


Kontakt Teamleitung:
Mariann Körner
Tel.: 0171 8356292
E-Mail: wg.bambi@leos-dresden.de

WEIßER HIRSCH

Die seit 2009 bestehende heilpädagogische Familienwohngruppe für sechs Kinder und Jugendliche zeichnet sich durch ihre idyllische Lage im Dresdner Stadtviertel Weißer Hirsch aus. Das alte Wohnhaus mit seinem ganz besonderen Charme bietet sonnige Gemeinschaftsräume sowie gemütliche Einzelzimmer für seine Bewohner. Ein schöner Garten lädt zu aktiver Freizeitgestaltung und entspanntem Beisammensein ein.


Kontakt Teamleitung:

Monique Kretschmar
Tel.: 0151 14823269
E-Mail: wg.hirsch@leos-dresden.de

HOF MALSCHENDORF

Im Stadtteil Malschendorf, sehr ländlich und ruhig gelegen, befindet sich seit 2010 unsere heilpädagogische Wohngruppe „Hof Malschendorf“. In dem alten, liebevoll sanierten Zwei-Seiten-Hof befinden sich mehrere Einzel- und Doppelzimmer, welche Platz für 6 Kinder und Jugendliche bieten, sowie ein großzügiger, offener Wohnbereich. Die Bauweise und Gestaltung schafft eine gemütliche und familiäre Atmosphäre. Der Außenbereich und die Umgebung laden zum gemeinsamen Spiel und ausgiebigem Erkunden der Natur ein.


Kontakt:
Geschäftstelle
Tel.: 0351 4403247
E-Mail: info@leos-dresden.de

AM STEINBERG

Seit 2014 bietet die, im Stadtteil Wachwitz mit Blick auf Dresden und nahe der Elbe gelegene, heilpädagogisch-therapeutisch-familienergänzende Wohngruppe „Am Steinberg“ Platz für sieben Kinder und Jugendliche. Mehrere Einzelzimmer und die einladend gestalteten Wohnbereiche begünstigen sowohl eine gemeinsame Alltagsgestaltung, als auch eine individuelle Entwicklung. Ein großzügiger und attraktiver Garten bietet viel Raum für Erholung und vielfältige Aktivitäten in der Natur.


Kontakt Teamleitung:
Eva Schulze
Tel.: 0151 15697381
E-Mail: wg.steinberg@leos-dresden.de

ELISABETH

Die im Jahr 2016 eröffnete heilpädagogisch-therapeutische Familienwohngruppe für sieben Kinder und Jugendliche befindet sich am Rande der Neustadt und profitiert von den Vorzügen dieses Stadtteils. Die stilvoll eingerichtete Stadtvilla „Haus Elisabeth“ verfügt über einen kleinen Garten sowie großzügige 1-bis 3-Bettzimmer. Als beliebte Ausflugsziele im nahen Umfeld laden die Elbe und die Dresdner Heide zu Spaziergängen und Radtouren ein.


Kontakt Teamleitung:
Tel.: 0174 3412232
E-Mail: wg.elisabeth@leos-dresden.de

 

Ambulante Hilfe zur Erziehung

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Die SPFH möchte die Familien in ihren Erziehungsaufgaben betreuen und unterstützen. In der Regel geschieht dieses durch Anregung zur Selbsthilfe. Diese Ausrichtung auf die Potenziale und Ressourcen der Familie und die die Stärkung (noch) vorhandener Potenziale sowie die Ermutigung zum Ausbau dieser Möglichkeiten wird auch mit der englischsprachigen Bezeichnung des Empowerments beschrieben. Dabei beachten wir die Subsysteme der Familie (Personale und Interpersonale Ebenen der Familie) sowie übergeordnete Suprasysteme multiperspektivisch und unter den Annahmen von Familienentwicklungs- und Familienstresstheorien.



 

Sozialpädagogisch ambulantes Clearing

Das Sozialpädagogische Ambulante Clearing (SPAC) schließt eine Lücke in der bisherigen Angebotspalette der Jugendhilfe und stellt eine sinnvolle Ergänzung der etablierten Hilfeangebote dar, wenn ein Hilfebedarf gesehen wird, jedoch seitens der Familie oder des Jugendamtes Unklarheit über die Form der Hilfe besteht. Die Maßnahme kann mit den Leistungsarten §§ 27ff i.V. mit 31 sowie 32, 34, 35 und 41 SGB VIII eingesetzt werden. Das Sozialpädagogische Clearing richtet sich an Familien, deren Familienmitglieder sich in einer Überforderungssituation befinden, in der ihre Fähigkeiten nicht ausreichen, um Probleme lösungsorientiert anzugehen und Perspektiven für die nähere Zukunft zu entwickeln oder deren Ansichten über Form, Art oder Ausmaß der zu installierenden Hilfe sich möglicherweise unterscheiden von denen des Jugendamtes.



Diagnostischer Dienst

Psychologisches Diagnostizieren ist ein Prozess, der unter Zuhilfenahme besonderer Verfahren zielgerichtete Informationen über die psychischen Merkmale von einem (oder mehreren) Menschen gewinnen will (Kubinger, 2009). Diese diagnostische Strategie umfasst die Erhebung, Verdichtung und Interpretation relevanter Informationen sowie die Beantwortung der Fragestellung (Salzgeber, 2011).

 

Unser diagnostischer Dienst unterstützt die Beantwortung folgender psychologischer Fragestellungen (FS):

  • Entwicklungspsychologische FS (z.B. Verdacht auf Entwicklungsverzögerungen)

  • Schulpsychologische FS (z.B. Abklärung LRS, Rechenschwäche, Konzentrationsstörungen, Intelligenztestung)

  • Forensische FS (z.B. Abklärung bei körperlicher und seelischer Misshandlung, Kindeswohlgefährdung, sexueller Missbrauch, Erziehungsfähigkeit)

Wenn im Rahmen der HzE´s nach §27ff. KJHG ein Hilfebedarf gesehen wird, jedoch seitens der Familie oder des Jugendamtes Unklarheit über die Form der Hilfe besteht bieten wir auch ein Sozialpädagogisch Ambulantes Clearing an.

 

Unser diagnostischer Entscheidungsprozess im Überblick:

  1. Fragestellung (durch Anfrage Auftraggeber)

  2. Annahmen (über die Fragestellung als Hypothesen)

  3. Anforderungsprofil (zur Einschätzung der Informationen)

  4. Psychologische Fragen (Gliederung der Fragestellung in psych. Merkmale)

  5. Untersuchungsplan (eingesetzte Verfahren zur Informationsgewinnung)

  6. Durchführung der Untersuchung

  7. Darstellung der Ergebnisse (nach psych. Fragen)

  8. Befund (Integration der Ergebnisse zur Beantwortung der Fragestellung)

  9. Vorschläge und Empfehlungen (unter Berücksichtigung der Alternativen)
     

Auch wenn es eigentlich selbstverständlich ist, möchten wir hier betonen, dass wir besonderen Wert bei der Erstellung unserer Berichte darauf legen, dass gerade Nicht-Psychologen verständlich und nachvollziehbar unsere diagnostische Arbeitsweise verstehen.

Es soll vorgekommen sein, dass im Streben nach diagnostischer (Spitzen-)Qualität vergessen wurde, dass der Auftraggeber kein Studium der Psychologie absolviert hatte!

 
 

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